U-Wert beim Blockhaus: Darum ist er entscheidend für die Wärmedämmung und Energieeffizienz
Ein Blockhaus besticht nicht nur durch seine Robustheit und natürliche Ästhetik, sondern auch durch eine hervorragende Wärmedämmung. Ein zentraler Faktor für die gute Energieeffizienz eines Blockhauses ist der sogenannte U-Wert. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff, und warum spielt er eine so entscheidende Rolle für den Wohnkomfort und die Heizkosten? In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, was es mit dem U-Wert auf sich hat und warum diesbezüglich speziell Holzhäuser glänzen.
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Niedriger U-Wert beim Blockhaus: Alle Vorteile von Holz auf einen Blick:
- hervorragende Wärmedämmung
- reduzierter Energieverbrauch
- höchster Wohnkomfort
- minimaler CO₂-Ausstoss
- staatliche Förderungen möglich
Blockhaus & U-Wert: Was versteht man unter dem Begriff?
Der U-Wert – auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt – beschreibt die Menge an Wärme, die pro Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von einem Grad Celsius verloren geht. Oder einfacher ausgedrückt: Je niedriger der U-Wert eines Hauses, desto besser ist die Dämmwirkung des Materials und desto weniger Wärme entweicht.
Genauer gesagt beschreibt der U-Wert die Menge an Wärme (in Watt), die pro Quadratmeter Fläche eines Bauteils bei einem Temperaturunterschied von einem Grad Celsius zwischen Innen- und Aussenseite verloren geht.
Bedeutung für die Energieeffizienz eines Hauses
Der U-Wert ist ein wesentlicher Faktor für die Energieeffizienz eines Gebäudes. Ein guter U-Wert des Blockhauses senkt den Heizbedarf und reduziert die Energiekosten. Gerade in Zeiten steigender Energiepreise und wachsendem Bewusstseins für nachhaltiges Wohnen spielt der Wärmedurchgangskoeffizient eine wichtige Rolle. Bei Holzhäusern ist der U-Wert naturgemäss niedrig, da Holz als Baustoff eine ausgezeichnete Dämmfähigkeit besitzt.
Wir bei Fullwood setzen bereits seit 1978 auf Holz als Baumaterial. Ein weiterer Faktor, der den U-Wert unserer Blockhäuser optimiert: Seit 1981 beträgt die standardmässige Wanddicke unserer Holzhäuser 20 Zentimeter, was den Wärmedurchgangskoeffizienten zusätzlich vermindert.
Tipp: Lesen Sie hierzu unseren Blogbeitrag zum Thema Energieeffizienz im Holzhaus.
Der U-Wert bei Holzhäusern im Vergleich zu anderen Bauweisen
Vergleich zwischen Holzhäusern, Ziegelhäusern und Betonhäusern
Im Vergleich zu anderen Bauweisen wie Ziegel- oder Betonhäusern erreichen Blockhäuser bei gleicher Wanddicke einen niedrigeren U-Wert. Während Ziegel und Beton als wärmeleitende Materialien gelten, zeichnet sich Holz durch seine natürliche Wärmedämmfähigkeit aus. So benötigen Ziegel- oder Betonwände in der Regel zusätzliche Dämmschichten, um den gleichen U-Wert wie eine Holzwand zu erreichen. Dadurch sind Holzhäuser — ob Massivholzbauweise, Ständer- bzw. Skelettbau oder Naturstammhaus — deutlich energieeffizienter und können ohne bzw. mit wenig zusätzlichem Dämmmaterial energieoptimal gebaut werden.
Vorteile von Holz hinsichtlich Wärmedämmung und Energieeffizienz
Holz ist ein natürlicher Dämmstoff, der von sich aus wenig Wärme leitet. Das hat zur Folge, dass Holzhäuser bereits von Natur aus über eine hervorragende Isoliereigenschaft verfügen. Diese Eigenschaft reduziert den Wärmeverlust und trägt somit zu einem geringeren Heizenergiebedarf bei. Ein niedriger U-Wert im Holzbau fördert nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch den Wohnkomfort: Im Winter wird Wärme drinnen effektiv gespeichert, während im Sommer Hitze draussen bleibt.
Zudem bietet Holz im Zusammenspiel mit modernen, natürlichen Dämmmaterialien enorme Flexibilität in der Gestaltung der Wände, ohne dass die Dämmleistung darunter leidet. So lassen sich unabhängig von der Architektur die Heizkosten im Holzhaus senken.
Bei einem Blockhaus spielt die Blockbohle eine zentrale Rolle für den U-Wert. Blockbohlen sind massive Holzbalken, aus denen die Blockwand des Hauses besteht. Wir optimieren den U-Wert unserer Häuser durch die Verwendung besonders dicker Blockbohlen und den Einsatz zusätzlicher Dämmmaterialien bei Tür-, Fenster- oder Dachaufbauten. So sorgt die massive Bauweise dafür, dass unsere Blockhäuser äusserst energieeffizient sind und mit ausgesprochen behaglichem Wohnkomfort überzeugen.
Welche Faktoren beeinflussen den U-Wert bei Holzhäusern?
Holzart und ihre Dämmwerte
Der U-Wert eines Holzhauses wird durch die Holzart beeinflusst. Allgemein lässt sich sagen:
Weichhölzer haben in der Regel bessere Dämmwerte als Harthölzer, da Erstere eine geringere Dichte aufweisen und somit mehr Luft in ihrer Struktur speichern. Diese Lufttaschen wirken als natürliche Barrieren für den Wärmefluss.
Bei Fullwood bauen wir ausschliesslich mit langsam gewachsenem Polarkiefernholz, dessen Wärmedurchgangskoeffizient einem U-Wert von etwa 0,13 W/(m²·K) entspricht.
Empfehlung: Lassen Sie sich von unserer Holzhaus-Galerie inspirieren. Dort sehen Sie eine Auswahl der von Fullwood realisierten Bauprojekte.
U-Wert im Blockhaus senken durch klugen Wandaufbau und Isolationsmaterialien
Bei Fullwood bieten wir Ihnen als Standard unsere bewährte einschalige Blockwand an, die über eine Dicke von 20 cm verfügt. Mit dieser Wanddicke sorgen wir für einen in Deutschland optimalen U-Wert unserer Blockhäuser. Insbesondere bei Bauprojekten in der Schweiz verbauen wir unsere 27 cm dicke Blockwand, da hier die Energieeinsparverordnungen anders sind.
Bauherren, die sich im Hausinneren einen grösseren Gestaltungsspielraum wünschen, setzen oft auf unsere im Kern gedämmte Kombiblockwand. Durch die zusätzliche Dämmung zwischen der hier 9 cm dicken Blockbohle und der Installationsschicht kann ein sehr niedriger U-Wert erzielt werden.
Fenster und Türen: ihre Rolle für den U-Wert
Fenster und Türen sind kritische Punkte für die gesamte Wärmedämmung eines Hauses. Selbst wenn die Wände einen hervorragenden U-Wert aufweisen, können schlecht isolierte Fenster oder Türen diesen Vorteil zunichtemachen. Aus diesem Grund empfehlen wir bei Fullwood moderne Fenster mit Drei- bis Vierfachverglasung und thermisch getrennten Rahmen. So können Wärmebrücken vermieden werden und die ausserordentliche Gesamtenergieeffizienz unserer Blockhäuser gesichert.
Übrigens: Ein optimaler U-Wert bei Blockhäusern ist nicht nur für die Einhaltung der gesetzlichen Standards entscheidend, sondern auch für die Inanspruchnahme staatlicher Förderprogramme. Jene Subventionen unterstützen Bauherren, die energieeffizient bauen oder sanieren möchten, durch attraktive Fördermittel. Ein gut gedämmtes Haus mit einem besonders niedrigen U-Wert ist dabei oft Voraussetzung. Massgeblich ist diesbezüglich das Gebäudeenergiegesetz (GEG), vormals Energieeinsparverordnung (EnEV).
Fullwood: Ihr starker Partner im Holzhausbau
Die Optimierung des U-Werts bei unseren individuell gebauten Holzhäusern erfolgt durch den Einsatz moderner Dämmmaterialien und innovativer Bautechniken. Durch die geschickte Kombination von natürlichem Baumaterial und technischen Lösungen erzielen wir äussert niedrige U-Werte im Blockhaus und reduzieren dadurch den Energiebedarf erheblich.
Zusätzlich setzen wir in unseren Holzhäusern auf luftdichte Gebäudehüllen, thermisch getrennte Fensterrahmen und speziell entwickelte Verbindungssysteme. Ob einschalige oder im Kern gedämmte Massivholzbauweise — der Wärmedurchgangskoeffizient von Fullwood-Häusern ist unschlagbar.
Fullwood ist die beste Wahl, wenn es um energieeffiziente Holzhäuser mit höchstem Wohnkomfort geht. Dank unserer Expertise im Holzbau bieten wir Ihnen individuelle Lösungen, die nicht nur den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, sondern auch höchsten Komfort und langfristige Energieeinsparungen gewährleisten. Zudem steigen energieeffiziente Gebäude im Wert. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung, um Ihr Traumhaus energieeffizient und nachhaltig zu realisieren.
Gerne beraten wir zukünftige Bauherren zum U-Wert beim Blockhaus. Auch das Thema Niedrigenergiehaus aus Holz könnte interessant sein. Treten Sie jetzt mit uns in Kontakt oder fordern Sie mit wenigen Klicks Informationsmaterial an.